MäBuS stellt sich vor

Die MäBuS (Märkische Beratungs- und Unterstützungsstelle) ist ein Modellprojekt in der die Zusammenarbeit vieler Bildungs- und Erziehungspartner aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen entwickelt und erprobt wird. Sie bietet eine erste Anlaufstelle für Eltern/Sorgeberechtigte von Kindern und Jugendlichen mit Förder- und Unterstützungsbedarf und eine Beratungsstelle für Fachkräfte.

Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern

  • Information und Beratung zu Hilfe- und Unterstützungsleistungen
  • Vermittlung in passende Angebote zur Förderung und Unterstützung
  • Unterstützung der beruflichen Orientierung und der Suche nach einem Praktikums- und Ausbildungsplatz
  • Bei Bedarf Organisation der Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen beteiligten Einrichtungen

Beratung für Fachkräfte

  • Anlaufstelle in Fragen der Erziehung und Bildung
  • Beratung zu Hilfe- und Unterstützungsleistungen
  • Koordination der Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartner
  • Organisation und Moderation von Fallbesprechungen

Zusammenarbeit mit Partnern

  • Mitwirkung in Netzwerken
  • Beratung in Arbeitsgruppen

Schuladmin

Erste Ansprechperson bei einem Problem mit der IT-Technik in der Schule ist der PONK (pädagogisch-organisatorischen Netzwerkkoordinator) oder das Sekretariat der Schule.

Administratoren des Landkreises Märkisch-Oderland für unsere Schulen und Einrichtungen sind zu erreichen:

Email: schuladmin(at)landkreismol.de

telefonisch für den Bereich Strausberg: 03346 850 7780

telefonisch für den Bereich Seelow: 03346 850 7781

PONK-BBG

Rundschreiben 9/18 (RS 9/18)
vom 4. Juli 2018
(Abl. MBJS/18, [Nr. 15], S.179)

Wahrnehmung der pädagogisch-organisatorischen Netzwerkkoordination (PONK) an Schulen in öffentlicher Trägerschaft

0. Neufassung

Der Inhalt der nachstehenden Nummern entspricht dem Rundschreiben 08/15 vom 30. Juli 2015, das mit Ablauf des 31. Juli 2018 außer Kraft tritt.

1. Grundsätze und Ziele

Die IT-Ausstattung an Schulen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Insbesondere in weiterführenden Schulen sind Datennetze heute ein allgemeiner Grundstandard. Dementsprechend haben sich auch der Umfang und die Komplexität der Aufgabe erhöht, die mit der Betreuung der IT-Systeme verbunden sind. Das Spektrum der Aufgaben reicht von der Planung über pädagogisch begründete organisatorische Arbeiten, die Sicherung der technischen Administration bis zur Wartung und Reparatur der Systeme. Diesen Aufgaben müssen sich das Land und die kommunalen Schulträger in der im Brandenburgischen Schulgesetz geregelten Weise stellen.

2. Aufgabenwahrnehmung durch Lehrkräfte

An jeder Schule in öffentlicher Trägerschaft mit entsprechender Ausstattung ist eine Lehrkraft mit der Aufgabe einer pädagogisch-organisatorischen Netzwerkkoordinatorin oder eines pädagogisch-organisatorischen Netzwerkkoordinators (PONK) zu betrauen. Die Schulleitung wählt eine geeignete Lehrkraft aus. Die Befähigung soll dem unter Punkt 3 genannten Aufgabenprofil für PONK entsprechen. Die Betrauung mit der Aufgabe als PONK soll grundsätzlich im Einvernehmen mit der Lehrkraft erfolgen. Sollte an einer Schule keine geeignete Lehrkraft vorhanden sein, kann in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt eine Lehrkraft einer anderen Schule die Aufgaben an dieser Schule mit übernehmen.

3. Aufgaben der PONK

Die Tätigkeit der PONK besteht in der Organisation und Koordination des schulbezogenen Einsatzes neuer Medien unter pädagogisch-organisatorischen und didaktisch-methodischen Gesichtspunkten. Die Aufgaben der PONK enthalten keine Schulträgeraufgaben wie technische Administration, technische Wartung und Reparatur. PONK sind für ihre Kolleginnen und Kollegen nicht primär fortbildend und beratend tätig.

Zu den Aufgaben der PONK gehören:

  • Beratung und Planung bei der Schulausstattung mit Hard– und Software in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Schulträger,
  • Organisation des Zugangs zu Hard– und Software sowie insbesondere der Zugangsbeschränkungen zu Netzwerkbereichen,
  • Ansprechpartner für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zur Regelung von Abläufen bezüglich der Nutzung der IT-Ausstattung der Schule,
  • Mitarbeit bei Datenschutzfragen,
  • Verwaltung und Pflege der Softwarebestände und der damit verbundenen Materialien wie Datenträger, Handbücher und Arbeitsmaterialien an der Schule,
  • Installation und Pflege von Anwendungsprogrammen und Lernsoftware, wobei die Installation von systemnaher Software und Systemsoftware ausdrücklich ausgeschlossen wird,
  • Feststellen und Eingrenzen von Problemen mit Hardware und systemnaher Software,
  • Ansprechpartner für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bei technischen Problemen.

4. Maßnahmen zur Berücksichtigung der Aufgabenwahrnehmung der PONK

4.1 Anrechnungsstunden

Zur Wahrnehmung der Aufgaben der pädagogisch-organisatorischen Netzwerkkoordination (PONK) an allen allgemein bildenden Schulen des Landes Brandenburg können den Lehrkräften Anrechnungsstunden im Rahmen der jeweils geltenden VV-Anrechnungsstunden gewährt werden.

4.2 Fortbildung und Beratung

Für die PONK werden auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg unterstützende und beratende Arbeitsbereiche eingerichtet.

4.3 Ausstattungsstandards

Im Rahmen der Möglichkeiten wirkt das Land Brandenburg auf die Herausbildung von schulgemäßen und vor allem wartungsarmen Ausstattungsstandards ein. Dabei arbeitet das Land eng mit den entsprechenden Gremien und Arbeitsgruppen der kommunalen Schulträger zusammen.

5. In-Kraft-Treten/Außer-Kraft-Treten

Dieses Rundschreiben tritt zum 1. August 2018 in Kraft und verliert am 31. Juli 2021 seine Gültigkeit.